Tiny Houses aus dem Fichtelgebirge

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Leben auf dem kleinsten Raum, Wohnen zum Mitnehmen, Entschleunigung und Konzentration aufs Wesentliche: In Tiny Houses, DEM Trend schlechthin der letzten Jahre, ist das alles möglich. Die kleinen Häuser sind mobil, so dass der Besitzer unterm Strich überall wohnen kann, wo er will. Klein ist ja in Ordnung, befand Andreas Übler, aber warum muss man auf Komfort verzichten? 2019 entwarf er das erste Tiny House mit Fünf-Sterne-Ausstattung. Schnell stellte es sich heraus, dass es genau das war, was die Welt brauchte.

Andreas Übler, Tiny-House-Bauer und Immobilienmakler steht in der Küche

Klein und beweglich

„Die ersten Tiny Houses waren alles andere als komfortabel“, erzählt Andreas, im Wohnbereich eines seiner Schau-Häuser sitzend. „Entweder waren es umgebaute Schaustellerwagen oder dürftig zusammengezimmerte Objekte, die als Vorgabe nur die Größe hatten.“ So ein Tiny House hat nämlich den Vorteil, dass es mobil ist: Entweder hat es selbst Räder und kann gezogen werden oder passt – wie die Häuser von Andreas – im Ganzen auf einen Lkw-Anhänger. Oder auch zwei. Oder drei. Denn die Tiny Houses aus Hohenberg gibt es in verschiedenen Ausführungen, je nach Kundenwunsch. Das bisher größte besteht aus drei Elementen und bietet Platz für eine kleine Familie mit einem bis zwei Kindern. Ein Element mit zwei Etagen plus Dachterrasse ist nach der Bayerischen Bauverordnung baugenehmigungsfrei.

Andreas Übler, Tiny-House-Bauer und Immobilienmaklermit seinem Hund

Gemütlichkeit und Design

Das Besondere an den Tiny Houses von Andreas: Sie bieten eine Einrichtung, wie man sie sonst nur von ganz teuren Neubauten kennt, von einer bestens eingerichteten Küche über ein modernes Bad bis hin zu Sprachsteuerung aller elektrischen Geräte mit Alexa, Flachbild-Fernsehern und offenem Kamin. Modernes Design der Einrichtung und Extras wie ein begrüntes Dach oder eine geräumige Terrasse runden das Ganze ab – und so sind die Tiny Houses aus Hohenberg zu einem absoluten Renner in der Szene geworden, denn jeder, der einen gewissen Standard liebt, aber dennoch ein Tiny House möchte, wird bei Andreas fündig.

Andreas Übler, Tiny-House-Bauer und Immobilienmakler auf dem Dach eines Tiny-Houses

Freiraum für Macher im wahrsten Sinne

Warum das Fichtelgebirge so wohnens- und lebenswert ist, ist für Andreas klar: „Wo anders kann man denn so frei leben, arbeiten und sich entfalten? Wo anders kannst du dich mit dem Bürgermeister oder dem Landrat auf ein Bier treffen und mit ihm besprechen, was du vorhast?“ Man könne hier alles gleich erledigen, und das ist ein Luxus, den man sonst selten noch hat. Und so sei vor allem für Unternehmer wie Andreas das Fichtelgebirge wirklich ein Freiraum für Macher, sagt er. Für die Kampagne wünscht er sich, dass sie die richtigen Menschen anzieht: kreative, engagierte Personen, die den Freiraum zu schätzen wissen und für die Region einen Mehrwert bieten.

Andreas Übler, Tiny-House-Bauer und Immobilienmakler sitzt auf dem Bett eines Tiny-Houses

Mallorca? Nein, danke!

Es gab eine Zeit, da dachte Andreas darüber nach, nach Mallorca zu ziehen und sich dort selbstständig zu machen. Doch die Idee verwarf er doch recht schnell: „Die Landschaft ist zwar herrlich, aber da sind viel zu viele Menschen und die Wege sind zu weit, im übertragenen Sinne wie auch wörtlich.“ Im Fichtelgebirge würde alles viel einfacher funktionieren, auch durch die Netzwerke und Bekanntschaften, die sich zwangsläufig in solchen Regionen entwickeln. „Nach reiflicher Überlegung habe ich dann doch festgestellt, dass das Fichtelgebirge besser ist als Mallorca, auch ohne Meer“, lacht er.

Andreas Übler, Tiny-House-Bauer und Immobilienmakler

Die schönste Aussicht auf Land und Leute

„Wir sind hier ganz oben“, sagt Andreas. Und der Ausblick von der Burg begeistert ihn immer wieder, denn man kann das ganze Fichtelgebirge überblicken, aber auch bis zu den Bädern in Tschechien schauen. Doch das ist nicht alles, was Andreas an Hohenberg liebt. „Am schönsten finde ich das Heimatgefühl, das man kaum beschreiben kann, es erfüllt einen. Und die Menschen. Klar, es gibt auch nicht so gute, doch ich würde sagen, neunundneunzig Prozent sind zuvorkommend, nett und freundlich, nicht verschlossen. Das schätze ich sehr. Vielleicht vorsichtig und am Anfang zurückhaltend, aber dann …“, lacht er. Und wenn das Fichtelgebirge ein Buch wäre, wäre der Titel klar: „Leben, wo andere Urlaub machen.“

Macher-Stories – Erfolgsgeschichten aus der Region