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Smartes Fichtelgebirge

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Der Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge ist Modellregion
für das Projekt „Smart Cities“

Ländliche Regionen in Deutschland sollen vom Fichtelgebirge lernen. So will es das Bundesministerium des Innern und hat die Region als bisher einzigen Landkreis bundesweit zur Modellregion für das Projekt „Smart Cities“ ernannt. Unter dem Titel „Smartes Fichtelgebirge“ werden ab sofort digitale Anwendungen entwickelt, die sich auf andere ländliche Regionen übertragen lassen. Dafür stehen über einen Zeitraum von sieben Jahren rund 15 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Zukunft in Deutschland liegt mehr und mehr im ländlichen Raum; als Ort an dem sich Familie und Arbeit verbinden lassen, sind Regionen wie das Fichtelgebirge unschlagbar. Das belegen zahlreiche Studien. Die Digitalisierung kann diese Entwicklung weiter positiv beeinflussen.

Von diesen Entwicklungen will das Fichtelgebirge profitieren und gemeinsam mit dem renommierten Projektpartner T-Systems Ideen für die Entwicklung hin zum „Smarten Fichtelgebirge“ sammeln. Es geht darum, Umweltbewusstsein, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und gesellschaftliche Solidarität gleichwertig zu berücksichtigen.

Smartes Fichtelgebirge: Natur und Landwirtschaft

Freiraum Fichtelgebirge – die Lebensqualität wird weiter steigen

Im Fichtelgebirge wurde das Thema Digitalisierung seit längerem als Chance erkannt. Es geht nicht darum, den Menschen in der Region Abläufe und Programme „aufzudrücken“ – ganz im Gegenteil. „Wir wollen uns nicht in den Dienst der Digitalisierung stellen“, sagt Landrat Peter Berek. „Es geht vielmehr darum, uns die Möglichkeiten der Digitalisierung gewinnbringend zu Nutze zu machen und sie in den Dienst der Menschen hier im Landkreis  zu stellen.“

Erste erfolgversprechende Ansätze gibt es schon. Im Bereich Mobilität, Energie oder Telemedizin sind im Landkreis schon vor geraumer Zeit Pilotprojekte gestartet; gerade die Telemedizin hat sich in Zeiten von Corona bereits bewährt. Derartige Aktivitäten sollen weiter ausgebaut werden. Digitale Lösungen sind dabei auf nahezu allen Handlungsfeldern vielversprechend.

Der Landkreis tüftelt auch an Ideen für den ÖPNV, die sich um Apps oder autonom fahrende Busse drehen. Neben der Elektromobilität will sich die Region verstärkt mit Wasserstoff als mögliche Antriebsquelle auseinandersetzen und gemeinsam mit seinen Partnern SWW Wunsiedel, Siemens und Rießner-Gase aus erneuerbaren Energien „grünen“ Wasserstoff produzieren und nutzen. Und auch im Bereich E-Government wird man neue Wege gehen, die im ländlichen Raum Vorteile mit sich bringen werden, da man nicht mehr zwingend für jeden Behördengang weite Wege in Kauf nehmen muss.

Insgesamt setzt sich das Projekt „Smartes Fichtelgebirge“ mit 12 Handlungsfeldern auseinander. Diese sind Infrastruktur, Mobilität, Gesundheit, Wirtschaft, Energie und Klimaschutz, Natur und Landwirtschaft, Bildung, Soziales, Tourismus und Kultur, Image, Verwaltung sowie das Ehrenamt.

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Bürgerbeteiligung ist bei der Digitalisierung der Schlüssel zur Akzeptanz

Bei der Entwicklung dieser Ideen sind alle Landkreisbürger und -bürgerinnen gefragt. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht. In diesen Tagen startet ein intensiver Bürgerbeteiligungsprozess. Menschen aller Generationen und aus allen gesellschaftlichen Bereichen mitnehmen, gemeinsam Ideen entwickeln und diskutieren und die besten zur Umsetzung bringen, das soll im Fichtelgebirge gelingen. Die Projekte sollen praxisnah sein und den Bewohnern ländlicher Räume einerseits das Leben erleichtern und andererseits auch die wirtschaftliche Entwicklung weiter positiv beeinflussen.

Einbringen können sich Personen jeden Alters über einen Fragebogen, der jedem Haushalt im Landkreis zugestellt werden wird, sowie über eine Online-Beteiligungsplattform. 

Auf www.mach-mit.freiraum-fichtelgebirge.de können sich die Nutzer über die Details des Projekts informieren und bei allen zwölf Handlungsfeldern eifrig mitdiskutieren.

Nicht jede Idee für die Region wird im Alltag Bestand haben können. Das ist den Verantwortlichen durchaus klar. „Dieser Prozess erfordert Kreativität und Mut.“, so Landrat Berek. „An beidem mangelt es uns im Fichtelgebirge nicht.“

Die Entwicklung hin zum „Smarten Fichtelgebirge“ wird die Lebensqualität weiter stärken, Teilhabe und Demokratie unterstützen, aber auch die regionale Wirtschaft und hochwertige Arbeitsplätze sichern und ausbauen helfen. Gleichzeitig – und das ist oberstes Gebot –  wird sie den Schutz der Interessen und der Privatsphäre der Bürger berücksichtigen.

Macher-Stories – Erfolgsgeschichten aus der Region